Effiziente Energienutzung

Energieagentur NRW erhält Auszeichnung der EU-Kommission

Im Rahmen der EU-Kampagne für erneuerbare Energien hat die Energieagentur NRW eine Auszeichnung erhalten. Damit ist das Unternehmen der einzige deutsche Preisträger in diesem Jahr. Die EU-Kommission lobte vor allem das breite Leistungsspektrum der Energieagentur rund um die Nutzung regenerativer Energien sowie die erreichte Steigerung der Energieeffizienz.

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Die Energieagentur NRW wird am heutigen Montag mit dem Jury-Preis der "Campaign for Take-Off Award 2003" im Rahmen der EU-Kampagne für erneuerbare Energien ausgezeichnet. Der Preis wird von der Europäischen Kommission seit vier Jahren an Institutionen, Kommunen, Länder oder für Aktionen vergeben, die sich in besonderem Maße um den "Durchbruch erneuerbarer Energieträger" verdient gemacht haben. Die EU hatte sich 1997 verpflichtet, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung bis 2010 auf zwölf Prozent zu steigern.

"Wir in Nordrhein-Westfalen haben mit der Gründung der Energieagentur NRW 1990 bereits frühzeitig auf die Veränderungen im Energiebereich reagiert und der zunehmenden Bedeutung der Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien Rechnung getragen", erklärte NRW-Energieminister Dr. Axel Horstmann.

Die Vize-Präsidentin der EU-Kommission, Loyola de Palacio, überreicht den Preis an den Leiter der Energieagentur NRW, Prof. Norbert Hüttenhölscher, im Beisein von Bundes-Umweltminister Jürgen Trittin. Die Energieagentur NRW - in diesem Jahr der einzige deutsche Preisträger - wurde von der Jury der EU-Kommission für ihr breites Leistungsspektrum rund um die Nutzung regenerativer Energien sowie die Steigerung der Energieeffizienz ausgezeichnet.

"Nordrhein-Westfalen ist die größte und wichtigste Energie-Region Deutschlands. Wir haben hier mittlerweile exzellente Voraussetzungen für die Entwicklung, Produktion und Vermarktung moderner Effizienz-Technologie sowie für die Nutzung erneuerbarer Energie. Und das ist nicht zuletzt das Ergebnis der Arbeit der Energieagentur NRW," so Horstmann weiter.