Stromerzeugung

Energie- und Kostenmix: Kraftwerke unterschiedlich eingesetzt

Die deutschen Kraftwerke werden durchschnittlich 4750 von 8760 Jahresstunden genutzt. Davon laufen neben den Kernkraftwerken auch Braunkohle- und Laufwasserkraftwerke am längsten.

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Die Kraftwerke der Stromversorger werden unterschiedlich genutzt: Im Durchschnitt sind sie 4750 Stunden von 8760 Jahresstunden im Einsatz. Mit einer Ausnutzung von 7599 Stunden stehen die Kernkraftwerke an der Spitze. Auf dem zweiten und dritten Rang folgen Braunkohlekraftwerke mit 7100 und Laufwasserkraftwerke mit 5994 Stunden. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) nach neuesten Daten für 1999.

Kernkraftwerke, Braunkohle- und Laufwasserkraftwerke sind Grundleistungsanlagen, die kostengünstig den rund um die Uhr nahezu gleichbleibenden Grundlaststrom produzieren, erläutert VDEW. Zusätzlicher Strom stamme aus Mittel- und Spitzenleistungskraftwerken wie Steinkohlekraftwerken und erdgasbetriebenen Anlagen, die 4645 und 2260 Stunden in Betrieb gewesen seien. Die unstetigen, wetterabhängigen Windkraftanlagen seien bei den Stromerzeugern 1624 Stunden gelaufen.