Energy

Energie sparen: Nicht mal die Hälfte fühlt sich gut informiert

Die Auswirkungen des Klimawandels sind überall auf der Welt zu spüren: So war das erste Halbjahr 2010 das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen von Wetterdaten. Expertenempfehlungen zufolge kann jedoch jeder ganz einfach mithelfen, dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hamburg (red) - Eine aktuelle, repräsentative Befragung von OmniQuest im Auftrag von Tchibo hat ergeben, dass sich rund 60 Prozent der Deutschen nicht ausreichend über Energiesparprodukte und den damit einhergehenden sparsamen Umgang mit Strom und Wasser informiert fühlen.

Viele wissen nicht, wie man sparen kann

Denn die Studie hat weiter gezeigt, dass Klassiker wie Energiesparlampen und energiesparende Kühlschränke und Waschmaschinen bekannt sind, andere "Helfer" dagegen weniger.

So kennen rund zwei Drittel (62,1 Prozent) der Deutschen programmierbare Heizkörperregler, aber nicht einmal jeder Zweite (39,3 Prozent) davon nutzt dieses energiesparende Produkt. Weitere Beispiele: Jeder zweite Deutsche (47,1 Prozent) kennt den Vorteil von Wärme-Reflektorfolien für Heizungen, aber nur ein Drittel von ihnen nutzt sie; 59,5 Prozent kennen Energiesparmessgeräte, aber weniger als ein Drittel (27,7 Prozent) derjenigen nutzt dieses Gerät.

Langfristige Einsparungen sind wichtiger

Dabei stehen trotz der zunächst höheren Anschaffungskosten von Energiesparprodukten für rund 80 Prozent der Befragten die langfristigen Einsparungen im Vordergrund. Berechnungen zeigen, dass sich die Anschaffungen mehr als lohnen. Dies bestätigt auch der Öko-Institut e.V. in Freiburg. Das gilt nicht nur für die besonders energieeffizienten Großgeräte wie die Kühl-Gefrier-Kombi, sondern insbesondere auch für die "kleinen" Produkte wie LED-Lampen, Steckerleisten und Heizkörperregler.

Zwei-Personen-Haushalt kann rund 2.400 Euro sparen

Die Umwelt zu schonen und dabei gleichzeitig bares Geld zu sparen, muss kein Widerspruch sein. "Mit den angebotenen Produkten kann ein Zwei-Personen-Haushalt über die Lebenszeit der Produkte rund zehn Tonnen CO2 beziehungsweise Treibhausgase und rund 2.400 Euro Energiekosten einsparen. Die Produkte leisten also nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, sondern schonen auch noch den Geldbeutel", fasst Dr. Rainer Grießhammer vom Öko-Institut das Ergebnis seiner Bewertung zusammen.