Spartipps

Energie sparen in der Weihnachtsküche

Weihnachten rückt immer näher. In der schönsten Zeit des Jahres werden allerdings jedes Jahr Unmengen Strom verbraucht. Energie geht dabei aber nicht nur für die vielen Lichter, sondern auch für das Weihnachtsessen drauf. Die Initiative Hausgeräte+ zeigt, wie man in der Weihnachtsküche Energie sparen kann.

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Berlin (red) – Folgende Tipps hat die Initiative parat: Wer beim Kochen für das Festtagsessen Töpfe und Pfannen immer mit den passenden Deckeln verschließt, benötigt nur ein Drittel der Energie. Durch einen Glasdeckel lässt sich der Garvorgang auch ohne Deckelanheben beobachten. Zudem sollten die Herdplatten mit den richtigen Topfgrößen belegt werden, denn zu kleine Töpfe verschwenden nur unnötige Energie. "Wer ein paar einfache Grundregeln und Tipps beachtet, kann auch bei der Zubereitung des Weihnachtsmenüs einiges an Energie sparen.", so Claudia Oberascher von der Initiative Hausgeräte+ in Berlin.

Weihnachtsgans ohne Vorheizen in den Backofen

Wer die Weihnachtsgans ohne Vorheizen in den Backofen schiebt und diesen bereits einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschaltet, kann leicht Energie sparen. Die Nachwärme des Ofens reicht völlig aus, um den Braten fertig zu schmoren. Hat der Herd eine integrierte Programmautomatik, ist die energieeffiziente Zubereitung sozusagen vorprogrammiert: Einfach Fleischsorte, Gewicht und gewünschten Gargrad einstellen und das Gerät wählt automatisch die richtige Beheizungsart, die optimale Temperatur und regelt die Zeit. Das ist nicht nur äußerst komfortabel, sondern verbraucht auch nur genau so viel Energie wie nötig.

Tipps für die Weihnachtsbäckerei

Beim Backen von Weihnachtsgebäck schlägt man mit der Heißluftfunktion zwei Fliegen mit einer Klappe: Im Vergleich zur Ober- und Unterhitze ermöglicht sie das gleichzeitige Backen auf mehreren Ebenen. Wie viele genau, ist modellabhängig und kann in der Bedienungsanleitung nachgelesen werden. Die Backofentür sollte beim Backen grundsätzlich möglichst selten geöffnet werden, um keine Energie zu verschwenden. Zusätzlicher Tipp: Die verschiedenen Plätzchensorten am besten sinnvoll hintereinander planen und mit dem Gebäck starten, für das der Ofen nicht ganz so heiß sein muss. Auf diese Weise lässt sich die Wärme von Anfang an optimal ausnutzen.