Fächerübergreifend

Energie besser nutzen: Fachhochschulen arbeiten zusammen

Die Fachhochschulen von Gelsenkirchen und Bochum bilden gemeinsam die neue Kompetenzplattform für angewandte Energiesystemtechnik in Nordrhein-Westfalen. Dabei wollen Experten unterschiedlichster Fächer zusammen anwendungsreife Systeme entwickeln, u.a. für eine umweltgerechte Stromversorgung.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Gelsenkirchen/Bochum (ddp-nrw/sm) - Die Fachhochschulen von Gelsenkirchen und Bochum bilden gemeinsam eine neue so genannte Kompetenzplattform für angewandte Energiesystemtechnik in NRW. Wie die beiden Einrichtungen mitteilten, wollen dazu Experten unterschiedlicher Fächer zusammen anwendungsreife Systeme entwickeln, die zum Beispiel dezentral bei den Nutzern für eine umweltgerechte Versorgung mit Strom, Wärme und Kälte sorgen sollen.

Der Forschungsverbund wird vom NRW-Wissenschaftsministerium in den kommenden fünf Jahren mit 500 000 Euro unterstützt. Von der Fachhochschule Gelsenkirchen beteiligen sich Professoren der Elektrotechnik, der Versorgungs- und Entsorgungstechnik sowie aus dem Maschinenbau an dem Projekt. Die Bochumer Fachhochschule stellt Professoren aus den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Geoinformatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften.