Biomasse

Energie aus Pflanzen: Nicht nur Mais eignet sich

Bioenergie macht mittlerweile rund siebzig Prozent der erneuerbaren Energien aus; die Energiegewinnung aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen rückt immer mehr in den Vordergrund. Nun wurde untersucht, welche Energiepflanzen bei unterschiedlichen Bedingungen besonders gut gedeihen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Nach aktuellen Zahlen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beträgt der Anteil von Bioenergie am Endverbrauch derzeit 9,3 Prozent und soll bis 2020 auf 18 Prozent steigen.

Vergleich der Energiepflanzen

Damit steigen auch die Anforderungen an Energiepflanzen, deren Anbau im besten Fall nicht weniger nachhaltig und zugleich ökonomisch tragfähig sein sollte. Dazu sollen effiziente Anbausysteme und optimale Ergebnisse beitragen. In einem Projekt der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe wurde nun verglichen, wie der Energiepflanzenanbau bei stark variierenden Klima- und Bodenbedingungen schwankt.

Bedeutung von Pflanzenkulturen

Mais wird als ertragsstärkste und ökonomisch vorteilhafteste Kultur gesehen, doch auch andere Kulturarten sind interessante Ergänzungen. Sorghumarten weisen besonders in trockenen und warmen Regionen gute Ergebnisse auf. In besonders trockenen Sommern könnten Sorghumarten eine wertvolle Maisalternative sein. Aber auch Wintergetreidearten können hohe Erträge bei vergleichsweise niedrigen Kosten liefern, so ein weiteres Ergebnis des Projekts.