Umbau

Energie AG mit neuer Konzernstruktur

Die Energie AG Oberösterreich hat zum 1. Oktober den Aufbau des Energiekonzerns nahezu vollständig verändert. Sie präsentiert sich jetzt als Holding mit elf Steuerungseinheiten und zwölf weitgehend eigenverantwortlichen Einzelgesellschaften. Hintergrund ist der geplante Börsengang des Unternehmens.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Linz (red) - Wie das Unternehmen mitteilt, machte das Wachstum der vergangenen Jahre eine Neupositionierung erforderlich. Dabei hatte sich die Energie AG vom regionalen Energieversorger zu einem Konzern mit Marktgebieten in Österreich, Süddeutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und der Ukraine entwickelt.

Die neue Struktur soll den zwölf Teilgesellschaften weitgehend autonomes Agieren am Markt ermöglichen, bei gleichzeitiger Wahrung der Führungsrolle durch die Holding. Als weitere Vorteile werden mehr Flexibilität gegenüber den Kunden, eine optimierte Kostenstruktur und ein marktgerechtes Auftreten der Einzelgesellschaften genannt. Zudem erleichtere die neue Struktur Marktpartnerschaften.

"Egal, wohin der Zug in den nächsten Monaten fährt – in Richtung strategische Partnerschaft, in Richtung Finanzinvestor oder in Richtung Börsegang: Unser Benchmark sind die Leistungsdaten von börsenotierten Unternehmen", umreißt Generaldirektor Leo Windtner die Strategie für die kommenden Monate.

Im mit September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr hat die Energie AG Oberösterreich eigenen Angaben zufolge im Gesamtkonzern einen Umsatz von rund 1060 Millionen Euro erwirtschaftet. In den konsolidierten Konzernunternehmen sind 4.460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Nicht konsolidiert liegt der Mitarbeiterstand bei knapp 6.000.

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