Kundenzuwachs

enercity: Fernwärme für Autobatterien

Die Stadtwerke Hannover (enercity) können mit der Varta Automotive AG einen neuen Großkunden für Fernwärme verzeichnen. Mit einem jährlichen Wärmebedarf von etwa 40 Gigawattstunden liegt Varta Automotive auf Platz zwei der enercity-Kunden, hinter der Medizinischen Hochschule und vor der Universität Hannover.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (red) - Die jährliche Wärmeabnahme der Europazentrale sowie mehrerer Fertigungshallen von Varta Automotive entspricht nach enercity-Angaben dem Verbrauch von rund 3.000 Privathaushalten. Durch den Umstieg würden jährlich 8.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Die Stadtwerke Hannover verlängerten dafür eine Fernwärme-Leitung und investierten zwei Millionen Euro in die Infrastruktur.

Bisher erzeugte Varta Automotive die notwendige Heizwärme mit zwei Gaskesseln mit einer Leistung von je 10 Megawatt (MW). Die Wärmelieferung durch die Stadtwerke Hannover ermögliche Einsparungen von 10 bis 15 Prozent, so Walther Wever, Vorstandsvorsitzender der Varta Automotive AG. "Für uns als Zulieferer der Automobilindustrie gibt es noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Die Volatilität der Fernwärme-Preise ist wesentlich geringer als bei Heizöl oder Erdgas - daher können wir unsere Produkte besser kalkulieren", hebt Wever hervor.

Der Wärmelieferungsvertrag läuft zunächst bis 2013. Harald Noske, Technischer Vorstand der Stadtwerke Hannover AG: "Durch diese Laufzeit und die hohe Abnahmemenge können wir unseren Kunden zu sehr wirtschaftlichen Bedingungen umweltschonend mit Energie versorgen."

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