Sonderkundengeschäft

enercity fährt Strompool der Preussag ein

Die Stadtwerke Hannover werden ab dem 1. Juli den Touristikkonzern Preussag mit Strom beliefern - und zwar mit 30 Gigawattstunden.

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Schon mehrfach hat die Preussag AG den Strombezug für einen Pool im gesamten Bundesgebiet ausgeschrieben. Im Wettbewerb durchgesetzt hat sich die Stadtwerke Hannover AG - ein entscheidendes Auswahlkriterium sei neben dem Preis die Qualität der zur Stromlieferung gehörenden Dienstleistung gewesen, teilte das Unternehmen mit.

Derweil andere Unternehmen noch über Bündelverträge nachdenken, geht Preussag bereits in die nächste Runde. Nach einjähriger Laufzeit eines Rahmenvertrages für 21 Abnahmestellen suchte der Touristik- und Dienstleistungskonzern wiederum einen günstigen Lieferanten für rund 30 Gigawattstunden Strom. Neben der reinen Energielieferung gehört das Vertragsmanagement mit den als Vertragspartner auftretenden Tochterunternehmen, die Abwicklung und die Rechnungsstellung zum Paket.

Bei der Auswahl des Lieferanten hatte der Preis ein entscheidendes Gewicht. "Die Preisgrößenordnung musste stimmen", unterstrich rückblickend Dr. Volker Spanke, Referatsleiter Energiewirtschaft bei Preussag. Aufgrund der Erfahrungen mit der vorherigen Vergabe hatte Preussag nunmehr auch klare Qualitätsvorstellungen. "Ein reibungsloser Ablauf ist uns wichtig", so Spanke. Da die Qualität des Anbieters im Vorhinein schlecht messbar sei, bedeute eine Entscheidung natürlich auch immer einen Vertrauensvorschuss. Wichtig sei, dass der gewählte Energieversorger die Probleme, die ein solcher Rahmenvertrag birgt, kenne und schnell löse. Denn wenn einzelne Tochterunternehmen nicht rechtzeitig ihre individuellen Verträge erhielten oder es zu Unstimmigkeiten mit dem Netzbetreiber käme, entstünden Unsicherheiten. Bei den Stadtwerken Hannover sei man sich sicher, dass sie die Anforderungen gut erfüllten.