Medienbericht

EnBW will WM-Sponsoring zurückziehen

Der Energiekonzern EnBW überlegt einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge, ob und zu welchen Konditionen ein Rückzug aus der 12,9-Millionen-Euro-Zusage als Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 möglich ist. Für Franz Beckenbauer und sein Team wäre das jedoch ein Rückschlag, da bisher nicht viele nationale Förderer gefunden wurden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge denkt der Karlsruher Energieversorger EnBW angesichts seiner Milliardenverluste über einen Ausstieg als nationaler Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland nach. Derzeit prüfe der Vorstand, ob und zu welchen Konditionen ein Rückzug aus dem 12,9-Millionen-Euro-Kontrakt mit dem WM-Organisationskomitee (OK) möglich ist, schreibt das Magazin weiter. Ein EnBW-Sprecher wird mit den Worten: "Wenn wir den Vertrag noch einmal vorgelegt bekämen, würden wir keine zehn Minuten darüber debattieren" zitiert.

Für den Präsidenten des WM-Organisationsteams, Franz Beckenbauer, wäre der Rückzug des Stromkonzerns allerdings ein Rückschlag, da von den ursprünglich geplanten sechs nationalen Förderern bislang nur vier zugesagt hatten.

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