Spekulationen

EnBW will Beteiligung an Stadtwerken Düsseldorf behalten

Entgegen anderslautenden Gerüchten, will der Energiekonzern EnBW seine 29,9 prozentige Beteiligung an den Stadtwerken Düsseldorf nicht loswerden. Das teilte Vertriebsvorstand Dr. Detlef Schmidt heute mit. Man "habe zwar für diese Beteiligung einen sehr hohen Preis bezahlt, sei damit allerdings auch in besonderem Maße am Wohlergehen dieses Unternehmens interessiert."

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Ihre 29,9 prozentige Beteiligung an der Stadtwerke Düsseldorf AG steht für die EnBW Energie Baden-Württemberg AG nicht zur Disposition. "Alle gegenteiligen Spekulationen entbehren jeglicher Grundlage", heißt es in einer Mitteilung. Die EnBW – so ihr Vorstand für Marketing und Vertrieb, Dr. Detlef Schmidt – habe zwar für diese Beteiligung einen sehr hohen Preis bezahlt, sei damit allerdings auch in besonderem Maße am Wohlergehen dieses Unternehmens interessiert.

Dies dokumentiere nicht zuletzt auch die hochrangige Besetzung der EnBW-Sitze im Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf: Neben dem Vorstandsvorsitzenden der EnBW, Prof. Dr. Utz Claassen, sind dort seit dem 1. Dezember 2003 auch Dr. Detlef Schmidt und Dr. Karl Josef Neukirchen vertreten.

Detlef Schmidt: "Die Stadtwerke Düsseldorf sind gut aufgestellt und verdienen optimistische Prognosen, an deren Realisierung wir uns gern beteiligen. Wir freuen uns, der führende industrielle Partner im Aktionärskreis zu sein, und wollen diese Position auch langfristig beibehalten und ausbauen."