In Baden-Württemberg

EnBW unterstützt das Landesförderprogramm Geothermie

Die EnBW unterstützt das Land Baden-Württemberg bei der Förderung der Geothermie. Drei Millionen Euro gibt der Energieversorger dazu, damit künftig Strom und Wärme aus der Nutzung der Erdwärme gewonnen werden können. Das Land gibt bei der Installation einer Erdsonne einen Zuschuss von 14 Euro pro Laufendmeter.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG unterstützt das neue Geothermie-Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg mit insgesamt drei Millionen Euro. "Die Nutzung von Erdwärme zum Heizen ist ökologisch verantwortlich und ökonomisch sinnvoll. Weitergehendes Ziel sollte zudem sein, die Erdwärme auch zur Stromerzeugung zu nutzen. Aus technischer Sicht erscheint dies durchaus möglich", erläuterte der EnBW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Utz Claassen das Engagement.

"Ich freue mich sehr über diese Entscheidung der EnBW. Dies zeigt mir, dass wir mit unserem Programm zur Förderung der Geothermie richtig liegen", kommentierte auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Erwin Teufel. Mit dem im März beschlossenen Programm werde zum einen die oberflächennahe Geothermie im Rahmen des Förderprogramms "Klimaschutz-Plus" des Ministeriums für Umwelt und Verkehr gefördert. Dabei würden für die Installation von Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpen für den Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser Zuschüsse in Höhe von 14 Euro pro laufenden Meter gewährt. Der zweite Programmteil, der im Verantwortungsbereich des Wirtschaftsministeriums liegt, habe zum Ziel, die tiefe Geothermie voranzubringen.

Bei der Stromerzeugung aus Erdwärme hat EnBW von 2002 bis 2004 als Partner im Bad Uracher Geothermieprojekt grundlegende Erfahrungen gesammelt. "Unser Ziel ist es, die Stromgewinnung aus Erdwärme mit erfahrenen Partnern nachhaltig zu professionalisieren und ein vorkommerzielles Geothermiekraftwerk zu errichten. Neben der Wasserkraft ist die Erdwärme die bevorzugte erneuerbare Energiequelle, die wir wirtschaftlich erschließen wollen", bekräftigte der EnBW-Chef.