Verlust

EnBW steckt tief in den roten Zahlen

Energieversorger EnBW geht mit einem Millionen-Verlust aus dem ersten Halbjahr 2016 hervor. Besonders der niedrige Strompreis und auch die Wartungsarbeiten an einem der Atomkraftwerke machen dem Unternehmen zu schaffen.

EnBW  Energie Baden-WürttembergHarte Zeiten für EnBW: Die Strompreise im Großhandel sind im Keller.© EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Karlsruhe - Die weiter niedrigen Strompreise im Großhandel und vorgezogene Wartungsarbeiten im Atomkraftwerk Philippsburg haben der EnBW im ersten Halbjahr tiefrote Zahlen eingehandelt. Wie der drittgrößte deutsche Stromkonzern am Donnerstag mitteilte, wurde im Zeitraum von Januar bis Juni ein Verlust in Höhe von 194,2 Millionen Euro verzeichnet, nach einem Überschuss von 1,06 Milliarden Euro vor Jahresfrist.

Umsatz fiel um rund eine Milliarde Euro

Finanzvorstand Thomas Kusterer erklärte die Verluste vor allem mit "temporären Effekten" wie der früheren AKW-Revision. Dadurch wurde im ersten Halbjahr weniger Strom produziert. Auch wurde die Kernbrennstoffsteuer früher fällig.

Der Umsatz sackte im ersten Halbjahr von 10,9 auf 9,8 Milliarden Euro.

Quelle: DPA