Finanzmarkt

EnBW: Standard & Poor's hebt Ratingausblick

Wie der baden-württembergische Energieversorger mitteilt, hat die international renommierte Ratingagentur Standard & Poor's das Langfristrating A- der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und das Kurzfristrating A-2 bestätigt. Der Ausblick wurde von "stabil" auf "positiv" angehoben.

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Karlsruhe (red) - Das Rating von Standard & Poor's berücksichtigt vor allem die regionale Marktstellung der EnBW in Baden-Württemberg und die stabilen Ergebnisse aus dem Verteilgeschäft, so das Unternehmen. Darüber hinaus werden von Standard & Poor's als weitere Gründe genannt:

  • die qualitativ hochwertigen und wettbewerbsfähigen Geschäftsprozesse,
  • der deutliche Schuldenabbau durch einen starken Free Cashflow u.a. durch den Verkauf von Hidrocantabrico
  • sowie den signifikanten finanziellen Turnaround in 2004, der vor allem durch die Umsetzung des Kostenreduktionsprogramms getrieben war.

Eine mittelfristige Ratingverbesserung werde laut Agentur erwartet, sofern es der EnBW gelingt, ihr finanzielles Profil weiter zu stärken und nachzuweisen, dass die Verbesserung des Finanzprofils auch dann beibehalten werden kann, wenn sich der Fokus des Unternehmens von Konsolidierung auf Wachstum verlagert.

"Die Anhebung des Ausblicks auf 'positiv' ist die Würdigung des Schuldenabbaus, der Restrukturierung und der erfolgreichen Umsetzung unseres Top Fit Programms, so Dr. Holzherr, Finanzvorstand der EnBW. "Damit sind die Grundlagen für eine nachhaltige Verbesserung des Finanzprofils gelegt. Die EnBW wird die in sie gesetzten Erwartungen nicht enttäuschen."

Wie berichtet, hatte die EnBW im gestern veröffentlichten Neunmonatsbericht ein Rekordergebnis vorgelegt.

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