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EnBW schließt sich EEX-Preisermittlung für CO2-Emissionsrechte an

Die EnBW Trading GmbH schließt sich dem Preisermittlungsverfahren für Emissionsrechte der Leipziger Strombörse European Energy Exchange an. Der CO2-Index sei nicht nur für den europaweiten Emissionshandel wichtig, sondern auch für das frühzeitige Entwickeln des Emissionshandels.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Auch die EnBW Trading GmbH, eine Tochter des deutschen Energieunternehmens EnBW Energie Baden-Württemberg AG, nimmt am Preisermittlungsverfahren für Emissionsrechte der europäischen Energiebörse European Energy Exchange AG (EEX) teil. Somit erhöht sich die Zahl der Energieunternehmen, die sich täglich an der Preisbildung des kürzlich eingeführten und im Internet veröffentlichten CO2-Indexes beteiligen, auf acht.

"Der CO2-Index der EEX ist nicht nur als Preisreferenz für den europaweiten Emissionshandel wichtig", kommentiert Dr. Dirk Mausbeck, Geschäftsführer der EnBW Trading GmbH, "vielmehr ist das vorausschauende Agieren der in Leipzig ansässigen Energiebörse eine große Chance, den Emissionshandel frühzeitig zu entwickeln." Nach Einschätzungen von Experten wird der Gesamtmarkt für Kohlendioxyd-Emissionsrechte in der Europäischen Union im kommenden Jahr ein Volumen von rund 1,2 Milliarden Euro aufweisen, bis 2008 wird dieses Volumen nach Erhebungen der European Energy Exchange AG auf 3,6 Milliarden Euro steigen.