EnBW: Mitarbeiterzahl steigt

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Nach einem Stellen-Plus von 440 oder 3,5 Prozent im Jahr 1999 ist die Zahl der Mitarbeiter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG auch im Vorjahr weiter gestiegen: Ende 2000 waren in den Kerngeschäftsfeldern der EnBW - Energie, Entsorgung, Industrie und Services - 12 961 Mitarbeiter beschäftigt, 392 oder 3,1 Prozent mehr als Ende 1999. "Dieses Wachstum setzt sich 2001 fort", betonte EnBW Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Arndt in einer heute in Karlsruhe veröffentlichten Mitteilung. Das Beispiel EnBW belege, "dass der liberalisierte Energiemarkt kein Jobkilller ist, sondern - im Gegenteil - ganz neue Aufgaben stellt und damit auch zusätzliche Stellen schafft", so Arndt stolz. Vor allem in den Bereichen der Kundenbetreuung und im europaweiten Vertrieb führten die nachhaltigen Markterfolge der EnBW zu einem erheblichen Zuwachs an Mitarbeitern.


Der frühere Landesvorsitzende der Gewerkschaft ÖTV in Baden-Württemberg und jetziges EnBW Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Arndt wies die Behauptungen des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stuttgarter Landtag, Ulrich Maurer, der Einstieg der Electricité de France (25,01 Prozent) ins Aktionariat der EnBW gefährde Arbeitsplätze in Baden-Württemberg, zurück: "Herr Maurer verbreitet auf unverantwortliche Weise Unsinn." Die künftig auch kapitalseitig unterlegte, langjährige und gute Kooperation mit dem Partner EdF stärke die Wettbewerbsfähigkeit und die Selbständigkeit der EnBW auf dem Energiemarkt - und damit auch die Wirtschaftskraft und die Beschäftigungssituation in Baden-Württemberg, betonte Arndt abschließend.