Unter Verschluss

EnBW lehnt Offenlegung der Gaspreiskalkulation ab

Der Energiekonzern EnBW will dem Beispiel von E.ON nicht folgen und die Kalkulation der Gaspreise offenlegen. "Das ist ordnungspolitisch falsch und wettbewerbschädlich", sagte der Vorstandsvorsitzende Utz Claassen am Dienstag in Stuttgart.

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Stuttgart (ddp/sm) - Durch eine Veröffentlichung der Kalkulation könne jeder Konkurrent von den Fortschritten der EnBW lernen und müsse sich selbst nicht mehr anstrengen. Dagegen befürwortet Claassen nach eigenen Worten im Sinne eines fairen Wettbewerbs ausdrücklich die Offenlegung der Kostenkalkulation gegenüber der Bundesnetzagentur.

E.ON hatte Anfang des Monats bekannt gegeben, die Gaspreiskalkulationen des gesamten Konzerns in der nächsten Zeit veröffentlichen zu wollen. RWE will sich diesem Schritt wahrscheinlich anschließen.

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