Kalter Winder

EnBW legt Rekordquartalszahlen vor

Der Energiekonzern EnBW hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres Gewinn und Umsatz auf Jahressicht gesteigert. Der Überschuss stieg im ersten Quartal um drei Prozent auf knapp 315 Millionen Euro. Das ist laut EnBW der höchste bislang in einem Quartal erzielt Gewinn. Der Umsatz erhöhte sich um 34 Prozent.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Karlsruhe (red) - Die zu den größten deutschen Energieversorgern zählende EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat ihren Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 33,6 Prozent auf 3,779 Milliarden Euro gesteigert. Das Umsatzplus resultiert den Angaben zufolge vor allem aus einem deutlich gestiegenen Stromabsatz. Auch der um 6,8 Prozent gestiegene Gasabsatz aufgrund der kalten Witterung im ersten Quartal sowie die Weitergabe der für die EnBW gestiegenen Gasbezugskosten an Kunden hätten zur Umsatzsteigerung beigetragen, hieß es heute in Karlsruhe.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode nochmals um 1,1 Prozent. Der damit erreichte Wert in Höhe von 719,2 Millionen Euro bedeutet das höchste jemals vom EnBW-Konzern in einem Quartal erreichte EBITDA. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich um 14,9 Millionen Euro auf 552,4 Millionen Euro, was einer Steigerung um 2,8 Prozent entspricht.

Erstmals hat die EnBW in ihrer Bilanz die Stadtwerke Düsseldorf zum 31. März 2006 voll konsolidiert. Nach dem Erwerb von einem weiteren Anteil in Höhe von 25,05 Prozent erhöhte sich die Anteilsquote der EnBW an der Stadtwerke Düsseldorf AG auf nunmehr 54,95 Prozent. In Folge dieses Anteilserwerbs erhöhten sich auch die Nettofinanzschulden des Konzerns auf nunmehr 3,842 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 13,2 Prozent (Stand 31. Dezember 2005) zum 31. März 2006 auf 15,2 Prozent.