Nachhaltigkeit

EnBW Innovationsbericht: Spitzenplatz bei der Anwendung von Brennstoffzellen

Der Leiter des Bereichs Forschung, Entwicklung und Demonstration der EnBW, Dr. Wolfram Münch, hat bei der Veröffentlichung des Innovationsberichts 2001 hervorgehoben, dass die EnBW einen Spitzenplatz bei der Anwendung von Brennstoffzellen belegt. Das Unternehmen will einen Beitrag zur nachhaltigen und ökologischen Energieversorgung leisten.

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Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat ihren Vorsprung bei der kundennahen Erprobung von Brennstoffzellen im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Wie der Leiter des Bereichs Forschung, Entwicklung und Demonstration der EnBW, Dr. Wolfram Münch, anlässlich der Veröffentlichung des Innovationsberichts 2001 heute in Karlsruhe hervorhob, belegt die EnBW einen Spitzenplatz bei der Anwendung von Brennstoffzellen. Mit ihrem Engagement in der Brennstoffzellen-Technik sowie in anderen innovativen Energietechniken wolle die EnBW dazu beitragen, eine nachhaltige ökonomische und ökologische Energieversorgung zu gestalten.

Mehr denn je sei es von elementarer Bedeutung, technologische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und kraftvoll voranzutreiben, betonte Münch. EnBW verfolgt mehrere Brennstoffzellen-Projekte, die das gesamte verfügbare Technologie- und Leistungsspektrum für stationäre Anwendungen abdecken. Ziel des Unternehmens ist es dabei, eigenes Know-How bei der Installation und dem Betrieb von Brennstoffzellen beispielsweise zur Gebäudeenergieversorgung aufzubauen. Von besonderer Bedeutung für die Umsetzung am Markt ist dabei in nächster Zeit die Auswertung der Betriebsergebnisse und der Betriebserfahrungen.

Zu den Brennstoffzellen-Projekte der EnBW gehört u.a. das 1-kW-Brennstoffzellen-Heizgerät (SOFC) von Sulzer Hexis, das zur Hausenergieversorgung bei 55 Pilotkunden eingesetzt ist und das Brennstoffzellenkraftwerk des Typs SOFC mit einer elektrischen Leistung von etwa einem Megawatt in Marbach am Neckar. Darüber hinaus wird von der Stiftung Energieforschung ein Projekt gefördert, bei dem drei Brennstoffzellenbusse in Stuttgart bis 2003 zum Einsatz kommen werden. Stifter sind neben der EnBW die Neckarwerke in Stuttgart. "Einen weiteren Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit sehen wir im Bereich der dezentralen Energieerzeugung." Münch verwies dabei auf das neue KWK-Gesetz, das am 1. April 2002 in Kraft trat. Er vertrat die Ansicht, dass dadurch insbesondere bei kleineren Erzeugungseinheiten eine deutlich steigende Nachfrage zu erwarten wäre. Diese Nachfrage von Kunden wolle die EnBW neben Brennstoffzellen durch weitere neue innovative Technologien und Produkte decken.