Zustimmung

EnBW: Grünes Licht für Karlsruher Kraftwerksbau

Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) wird auf dem Gelände des Karlsruher Rheinhafendampfkraftwerks (RDK) ein Steinkohlekraftwerk bauen. Einem entsprechenden Vorstandsbeschluss habe der Aufsichtsrat zugestimmt, teilte das Unternehmen in Karlsruhe mit.

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Karlsruhe (ddp/sm) - Der Bau des eine Milliarde Euro teuren Kraftwerks soll im Frühjahr 2008 beginnen. "Wir stärken mit dem neuen Kraftwerk den Energiestandort Baden-Württemberg, schaffen Werte und geben positive Impulse für Wirtschaft und Arbeitsmarkt", sagte EnBW-Vorstandschef Utz Claassen. Die EnBW hoffe zugleich, dass es keine nachteiligen energiepolitischen Weichenstellungen und auch keine Verschlechterungen bei der Ausstattung mit CO2-Zertifikaten geben wird, die die Investitionsentscheidungen belasten oder gefährden könnten.

Wie der Energieversorger weiter mitteilte, wird auch den Bau eines Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerks auf dem Gelände des RDK weiter aktiv verfolgt. Auch hier sei der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes gefolgt.

Im Juni 2005 hatte der EnBW-Vorstand einen zweistelligen Millionenbetrag für die Vorplanungen von zwei Großkraftwerken in Baden-Württemberg freigegeben. Die Kraftwerke sollen die Erzeugungskapazität der EnBW in ihrem Stammland Baden-Württemberg sichern und erweitern. Bei der Standortbewertung hatte sich im Juni 2006 das Gelände des Rheinhafendampfkraftwerks in Karlsruhe als geeignet herausgestellt.

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