EnBW: Forschung und Entwicklung mit Sachverstand

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"Die EnBW setzt auch bei Forschung und Entwicklung auf die Partnerschaft mit externem Sachverstand." Dies erklärte der Sprecher der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Klaus G. Wertel, heute in Karlsruhe bei der Vorstellung zweier Forschungsstipendien, mit denen sich die EnBW beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) engagiert. Der Austausch an Ideen und Erfahrungen zwischen Forschung und Wirtschaft sei gerade für technologieorientierte Unternehmen wie die EnBW ein "entscheidender Faktor der Zukunftssicherung."


Die Themenschwerpunkte der beiden Forschungsstipendien seien gezielt im Bereich "Synthetische Intelligenz" gesetzt worden, so der EnBW Sprecher. Sowohl für Forschungseinrichtungen als auch für Unternehmen sei das "Wissens-Management" eine immer größere Herausforderung. "Die Entwicklung einer Unternehmenskultur, in der das Teilen und Mitteilen von Wissen und Erfahrungen zur Selbstverständlichkeit wird und das Horten von Herrschaftswissen verdrängt, muss verknüpft werden mit Systemen, die den schnellen und qualifizierten Transfer dieses Wissens unterstützen." Auf diesem Wege erhoffe sich die EnBW auch wertvolle Erkenntnisse aus der Arbeit der beiden Stipendiaten, Christoph Pingel und Arne Gräßer.


Die EnBW will mit dem Engagement beim ZKM in Höhe von insgesamt 80 000 Mark aber auch ein Zeichen dafür setzen, dass sich das viertgrößte deutsche Energieunternehmen dem Konzern-Standort Karlsruhe dauerhaft verbunden und verpflichtet fühlt. Karlsruhe sei und bleibe auch künftig Sitz und "Basisstation" der inzwischen europaweit erfolgreich die sich öffnenden Energiemärkte mitgestaltenden EnBW.