Investition

EnBW fördert Geothermie-Forschung

Mit der Einrichtung einer Stiftungsprofessur für Geothermie will der Energiekonzern EnBW Energie Baden-Württemberg AG die Forschungen an der Universität Karlsruhe unterstützen. Details dieser Förderung wollen beide Partner in den kommenden Wochen verhandeln.

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Karlsruhe (red) - Noch in diesem Jahr soll ein entsprechender Vertrag zwischen der EnBW und der Universität Karlsruhe unterzeichnet werden, so der Energieversorger. Mit dieser Stiftungsprofessur will die EnBW auch die Bewerbung der Stadt um ein geplantes Geothermiezentrum in Karlsruhe unterstützen.

"Nach der Wasserkraft gehört die Geothermie in Baden-Württemberg zu den viel versprechenden Quellen, mit denen wir kohlendioxidfrei Strom und Wärme gewinnen wollen. Die Stiftungsprofessur soll die wissenschaftliche Kompetenz bei der Erschließung der Energiequelle Geothermie stärken. Sie ist ein weiterer Beitrag der EnBW, die Verfahren der Energiegewinnung aus Erdwärme noch besser und noch wirtschaftlicher zu machen.“, so Prof. Dr. -Ing. Thomas Hartkopf, Technikvorstand der EnBW.

Die Universität Karlsruhe begrüßt die engere Zusammenarbeit zwischen der Universität und der EnBW. Mit der Stiftungsprofessur für Geothermie soll die Forschung an der Universität im Bereich der angewandten Geowissenschaften gestärkt und damit intensiver als bisher möglich zielorientiert an offenen Fragen der Nutzung der Geothermie geforscht und wissenschaftliche Lösungen für den Ausbau dieser erneuerbaren Energie entwickelt werden.

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