Neuordnung der Vertriebsaktivitäten

EnBW Espana wird in Hidrocantabrico integriert

Das Energieunternehmen EnBW hat seine spanische Tochter EnBW Espana aufgelöst und sämtliche Aktivitäten auf das im März 2002 erworbene spanische Versorgungsunternehmen Hidrocantabrico übertragen. Ziel ist eine Bündelung der EnBW-Vertriebsaktivitäten in Spanien, woraus Synergien in der Bearbeitung des spanischen Strommarkts entstehen sollen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die EnBW Espana, eine 100-prozentige Tochter der EnBW Energie AG, wurde zum Jahresanfang aufgelöst und sämtliche Aktivitäten auf Hidrocantabrico übertragen. Im März 2002 hatte die EnBW Energie Baden-Württemberg AG gemeinsam mit Electricidade de Portugal (EDP), Caja de Ahorros de Asturias (Cajastur) und Caja de Seguros Reunidos (Caser) das spanische Energieversorgungsunternehmen Hidrocantabrico übernommen.

Ziel ist eine Bündelung der EnBW-Vertriebsaktivitäten in Spanien, woraus Synergien in der Bearbeitung des spanischen Strommarkts entstehen sollen.

Hidrocantabrico ist derzeit das viertgrößte Energieunternehmen in Spanien und verfügt über eigene Stromerzeugungskapazitäten, Verteilnetze und einen Stromvertrieb. Mit der Integration der EnBW Espana soll nicht nur die umfassende Marktkompetenz der EnBW in Hidrocantabrico eingebracht, sondern auch die erweiterten Marktchancen, die sich seit der Marktöffnung in Spanien zum Jahresanfang ergeben haben, konsequent genutzt werden. Mit Blick auf industrielle Großkunden wollen EnBW und Hidrocantabrico zudem verstärkt europaweite Angebote offerieren.