Erneuerbare-Geschäft ausbauen

EnBW erhält Zugang zu geplanten Windparks mit über 1000 MW

Die EnBW Energie Baden-Württemberg will in das Windenergie-Geschäft einsteigen. Der Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Villis sagte heute auf der Hauptversammlung, der Konzern habe sich in den vergangenen Wochen bereits den Zugang zu mehreren geplanten Offshore-Windparks gesichert.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Karlsruhe (ddp.djn/sm) - Mit diesen Parks könne EnBW sukzessive eine installierte Kapazität von mehr als 1000 Megawatt errichten. Nach den Worten von Villis geht EnBW damit "einen ersten, aber wichtigen Schritt", um die Stromerzeugung über erneuerbare Energien deutlich auszubauen. Derzeit stammten 11,4 Prozent des EnBW-Stroms aus erneuerbaren Energien. Dieser Bereich werde in den kommenden Jahren mit Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro gestärkt. Insgesamt will der Karlsruher Versorger bis 2010 rund 7,6 Milliarden Euro investieren, wie Villis noch einmal bekräftigte.

EnBW hat im vergangenen Jahr Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Die Außenerlöse wuchsen um 14,4 Prozent auf 14,71 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der Konzernüberschuss stieg um 36 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro. Bereinigt um unter anderem steuerliche Einmaleffekte aus der Unternehmenssteuerreform von 412 Millionen Euro betrug der Anstieg noch elf Prozent auf 821 Millionen Euro.