Ehrung

EnBW-Chef Claassen zum Ritter der Ehrenlegion ernannt

Der Präsident der Französischen Republik hat den Vorstandsvorsitzenden der EnBW Utz Claassen zum "Ritter im Nationalen Orden der Ehrenlegion" ernannt. Überreicht wurde diese Auszeichnung am Montag in der französischen Botschaft in Berlin durch den französischen Botschafter Claude Martin.

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Berlin/Karlsruhe (red) - Nach Martins Worten wird damit dessen "beispielhaftes Engagement für die deutsch-französische Zusammenarbeit, insbesondere für den Ausbau von Partnerschaften im Industrie- und Energiebereich" gewürdigt. Als Vorstandsvorsitzender der EnBW habe er die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gefördert und wertvolle Synergien im Rahmen der Partnerschaft des Unternehmens mit der französischen Electricité de France (EDF) vorangetrieben. 2006 wurde er deshalb auch als erster Deutscher in das Comité Exécutif, kurz COMEX, der EDF berufen.

Claassen sagte zu der Ehrung: "Es ist mir eine Ehre, diese Auszeichnung zu erhalten, und zugleich auch innere Verpflichtung, weiterhin die französisch-deutsche Freundschaft und Partnerschaft zum beiderseitigen Vorteil aktiv voranzutreiben. Die ökonomische Partnerschaft mit Frankreich ist neben der kulturellen Freundschaft nicht nur für die EnBW und die EDF, sondern auch für beide Länder und für Europa von sehr hoher Bedeutung."

Die "Ehrenlegion" ist die ranghöchste französische Auszeichnung für militärische und zivile Verdienste. Sie wurde auf Initiative von Napoleon Bonaparte per Gesetz vom 20. Mai 1802 geschaffen und seitdem von allen politischen Systemen und Regierungen gleichermaßen anerkannt. Die Träger der Auszeichnung bilden einen Orden, dem der Staatspräsident als Großmeister vorsteht. Die Verleihung erfolgt im Namen und auf Vorschlag des Staatspräsidenten.