Emsland: Genehmigung für höher angereicherte Brennelemente erteilt

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Das Niedersächsische Umweltministerium hat der Kernkraftwerke Lippe-Ems GmbH in Lingen den Genehmigungsbescheid zur Anhebung der maximalen Anfangsanreicherung der Uranbrennelemente von 4,0 auf 4,4 Gewichtsprozent U 235 erteilt.


Mit der höheren Anreichung werden in Zukunft etwa zehn Prozent des benötigten Brennstoffs eingespart. Die damit verbundene bessere Ausnutzung des Kernbrennstoffes sowie eine längere Nutzungsdauer der Brennelemente ergeben eine verbesserte Wirtschaftlichkeit für den Betrieb des Kernkraftwerkes Emsland. Außerdem verringert sich die Entsorgungsmenge abgebrannter Brennelemente und somit auch die Anzahl von Brennelementtransporten.


Die von der Aufsichtsbehörde in Hannover erteilte Genehmigung gestattet einen weiteren Schritt bei der permanenten technischen und kernphysikalischen Optimierung des Kernkraftwerkes Emsland, das seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1988 mit hoher Verfügbarkeit und Produktionsleistung am Netz ist. Das Kernkraftwerk Emsland hat bisher rund 130 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt.