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Elektropraktiker: Vorsicht beim Wiedereinschalten des Stroms nach Wasserschaden

Für die Menschen in den Hochwassergebieten, in denen die Flut zurückgegangen ist, beginnen jetzt die Aufräumarbeiten. Dazu wird allerorten Strom benötigt. Doch die Fachzeitschrift "Elektropraktiker" warnt eindringlich vor den großen Gefahren feuchter Elektroanlagen. Deshalb sollte zuvor ein Fachmann die aktuelle Lage überprüfen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Nachdem das Hochwasser in einigen Regionen an Elbe und Donau zurückgeht und die Stromversorgung teilweise wieder zur Verfügung steht, warnt die Fachzeitschrift "Elektropraktiker" eindringlich vor den großen Gefahren feuchter Elektroanlagen. Denn selbst nach Freigabe durch den Energieversorger birgt gerade die Hausinstallation beim Wiedereinschalten des Stroms erhebliche Risiken.

Auch wenn das Gebäude oberflächlich bereits trocken erscheint, kann in Geräten, Steckdosen oder Schächten noch Wasser vorhanden sein. Möglich ist auch, dass Feuchtigkeit erst später zu lebensgefährlichen Stromschlägen führt. Verantwortlich für die Sicherheit der elektrischen Anlagen ist der Eigentümer. Das Fachmagazin rät daher, die elektrischen Anlagen von Privathäusern, Gewerbe- und Industriebetrieben in den Hochwassergebieten vor dem Wiedereinschalten des Stroms von einer Elektrofachkraft überprüfen zu lassen. Der Elektriker misst die Isolationswiderstände und stellt fest, ob die elektrische Versorgung sicher und funktionstüchtig ist. Durch Wiederholungsprüfungen und Vergleichsmessungen lassen sich auch Spätfolgen durch Feuchtigkeit aufspüren.

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