Strom-News
"Zero Race"Nach rund 29.000 Kilometern sind die Teilnehmer einer umweltschonenden Erdumrundung am Donnerstag ans Ziel gekommen. Die "emissionsfreie" Weltreise in Elektrofahrzeugen aus Deutschland, Australien und der Schweiz endete am europäischen Sitz der Vereinten Nationen in Genf.
Genf (afp/red) - Die Reise hatte vor sechs Monaten begonnen und führte die Teilnehmer Richtung Osten über Straßen und Seeverbindungen. 80 Tage verbrachten die Teams nach Angaben des Schweizer Initiators Louis Palmer auf der Straße. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um ein dreirädriges Elektroauto aus Australien, einen deutschen Elektroroller und ein Schweizer Elektromotorrad.
Blick auf den Nissan Leaf
(Foto / Abb.: Nissan AG)"Wir schafften es in 80 Tagen um die Welt, wir kamen hierher zurück nach 17 Ländern und 29.000 Kilometern", sagte Palmer. "Wir können es nicht glauben."
"Wir wollten den Menschen in aller Welt zeigen, dass wir den Wandel wollen, dass wir diese Elektroautos wollen", sagte der Lehrer, der vor drei Jahren bereits mit einer 18-monatigen Weltumrundung in einem solarbetriebenen "Taxi"
Schlagzeilen gemacht hatte.
Das von den Vereinten Nationen unterstützte "Zero Race" hatte im Dezember eine Station bei der UN-Klimakonferenz in Cancún gemacht, nachdem es durch Europa, Russland, China, Kanada und die USA gefahren war. Die Weltumrundung habe gezeigt, "dass das, was wir predigen, gemacht werden kann", sagte Sylvie Motard vom UN-Umweltprogramm (UNEP) in Genf.
Allerdings hatten die Teilnehmer auch ihre Probleme, wie sie nach der Rückkehr einräumten: So habe es manchmal Schwierigkeiten mit dem Laden gegeben, vor allem in Russland und China. Die Teams hätten oft mühsam nach Ladestationen suchen müssen und seien etwa direkt bei Stromversorgern oder bei Feuerwachen fündig geworden.
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