Stellungnahme

Elektrizitätswirtschaft: Ansätze zur Anreizregulierung falsch gewählt

In Berlin übergaben Vertreter der Elektrzitätswirtschafts-Verbände der Bundesnetzagentur eine Kurzstellungnahme zum Entwurf des Berichts der Bundesnetzagentur zur Einführung der Anreizregulierung. Sie sprechen sich für eine funktionierende Regulierung aus, halten den bisherigen Entwurf jedoch für falsch.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Im Rahmen der vorläufig letzten Sitzung des Konsultationskreises der Bundesnetzagentur übergaben der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), der Verband der Verbundunternehmen und Regionalen Energieversorger in Deutschland (VRE) und der Verband der Netzbetreiber (VDN) ihre Stellungnahme.

Sie fordern Anreize für eine größtmögliche Effizienz und bekräftigten ihre weitere konstruktive Mitarbeit an der Entwicklung einer Regulierung. In das vorgelegte Anreizsystem würden weder die von der Bundesnetzagentur vorgesehenen Maximalvorgaben für die Effizienzsteigerung passen noch die initiale Absenkung der Netzentgelte auf ein Durchschnittsniveau. Den Vorgaben des Gesetzgebers werde nach Aufassung der Verbände so nicht entsprochen.

Die Bundesnetzagentur müsse dafür Sorge tragen, dass Investitionen weiterhin wirtschaftlich möglich sind, um die Versorgung langfristig sicher zu stellen. Investitionsanreize seien deswegen zwingend erforderlich. "Für die Unternehmen muss es auch in Zukunft wirtschaftlich interessant sein, die notwendigen Milliardeninvestitionen zu tätigen", so die drei Verbände.

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