Sonnenstrom im Rennsteighaus

Einweihung einer Photovoltaikanlage auf dem neuen Funktionsgebäude

Die Sonnenstromanlage ist Teil der Kampagne "sonnenklar!", mit der die Naturstiftung David und der Landessportbund Thüringen seit zwei Jahren für erneuerbare Energien an Sportstätten in Thüringen werben. Gleichzeitig gliedert sich die Anlage in das umfassende Umweltkonzept des weit über Thüringen hinaus bekannten Crosslaufes ein.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Knapp zwei Wochen vor dem Start des 31. Rennsteiglaufes wurde auf dem Dach des neuen Funktionsgebäudes im thüringischen Schmiedefeld eine 18 Quadratmeter große Solaranlage in Betrieb genommen. Die 14 Solarmodule produzieren jährlich über 1800 Kilowattstunden grünen Strom. Damit diese Energiemenge für den jährlichen Bedarf der elektrischen Heizung ausreicht, wurde das Gebäude besonders gut und ökologisch gedämmt.

Die Sonnenstromanlage ist Teil der Kampagne "sonnenklar!", mit der die Naturstiftung David und der Landessportbund Thüringen seit zwei Jahren für erneuerbare Energien an Sportstätten in Thüringen werben. Gleichzeitig gliedert sich die Anlage in das umfassende Umweltkonzept des weit über Thüringen hinaus bekannten Crosslaufes ein. Der Präsident des Rennsteiglaufes, Prof. Dr. Gerd Scarbata, setzte sich von Beginn an für die Nutzung der Sonnenenergie bei dem neuen Gebäude ein: "Wie kaum ein anderes sportliches Großereignis ist der Rennsteiglauf von einer intakten Umwelt abhängig. Deshalb freut es mich, dass wir mit der Solaranlage unser Umweltengagement jetzt noch deutlicher in die Öffentlichkeit tragen können."

Der Rennsteiglaufverein kann mit der Sonnenstromanlage übrigens bares Geld verdienen. Dank des Erneuerbaren-Energien-Gesetz wird der Solarstrom vom Stromnetzbetreiber Teag besonders hoch vergütet. Wenn die vom Rennsteiglaufverein investierte Summe in etwa fünf Jahren abbezahlt ist, lassen sich jährlich etwa 830 Euro durch den Stromverkauf verdienen. Mit diesem Geld soll das Umweltengagement des Vereines weiter intensiviert werden.