Neue Entscheidung

Einstweilige Verfügung gegen E.ON-MixPower vollständig aufgehoben

Das Landgericht Hamburg hat nach Angaben von E.ON die einstweilige Verfügung gegen die MixPower-Werbekampagne vollständig aufgehoben. Hansestrom muss nun sämtliche Kosten tragen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Nach Angaben des Energiekonzern E.ON hat das Landgericht in Hamburg gestern die einstweilige Verfügung, die der Stromanbieter Hansestrom vor einigen Wochen gegen die E.ON-Werbekampagne für MixPower erwirkt hatte, vollständig aufgehoben.

Hansestrom hatte dem Konzern Mitte Dezember vorgeworfen, Verbraucher und Kunden bewusst irrezuführen. In der Werbung würde eine freie Wahl der Energiequellen versprochen, die technisch nicht möglich sei. Keinem Haushalt könne aus bestimmbaren Quellen hergestellter Strom geliefert werden. Jetzt muss die Hamburger Hansestrom sämtliche Kosten des Verfahrens tragen. Bereits im Vorfeld der gestrigen Entscheidung hatte das Gericht dem Geschäftsführer von Hansestrom, Andreas Grigoleit, vorläufig untersagt, weiterhin zu behaupten, er habe eine Verfügung gegen die E.ON MixPower Kampagne mit Darstellern wie Kahn und Schwarzenegger erwirkt.