Fördergelder

Einstieg in Solarenergie lohnt mehr denn je

Die Bedingungen für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach sind günstig. Zum einen wurde die geplante Kürzung der Solarförderung doch nicht umgesetzt, zum anderen sanken die Anlagenpreise seit 2006 durchschnittlich um mehr als die Hälfte, wie die Landesbausparkassen (LBS) informieren.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Wie bei vielen anderen Modernisierungsmaßnahmen gibt es auch für den Einbau einer Anlage für Solarenergie diverse Förderprogramme für Privatpersonen, beispielsweise von der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Die Mittel müssen allerdings vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Zudem kann die Anlage über einen Bausparvertrag finanziert werden.

Nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft kostet die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 1 Kilowattpeak rund 2.400 Euro. Kilowattpeak (kWp) ist die Einheit, mit der die Leistung der Solarmodule angegeben wird; 1 kWp produziert etwa 800 bis 1.000 Kilowattstunden (kWh) Strom.

Den Bedarf für Solarenergie ausrechnen

Eine Photovoltaik-Anlage mit 5 kWp Nennleistung reicht aus, um den durchschnittlichen Jahresstromverbrauch eines Vier-Personen-Haushalts zu erzeugen. Dafür werden circa 45 Quadratmeter Dachfläche benötigt.

Im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes fördert der Staat die Installation von Photovoltaik-Anlagen mit der sogenannten Einspeisevergütung. Für alle noch bis Jahresende errichteten Anlagen bis maximal 30 kWp Nennleistung gibt es 28,74 Cent je kWh. Die Vergütung ist für das Jahr der Installation und die folgenden 20 Jahre garantiert.

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