Strom-News
Umstellung lohntDer Einsatz von Solarenergie in Wohnanlagen macht sich für Mieter bezahlt. Durch die Umstellung auf Solarwärme verringern sich die Heizkosten deutlich, wie der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) bei der Veröffentlichung der Ergebnisse eines Sanierungsprojekts mitteilten.
Berlin (ddp/sm) - Dabei wurden seit 2006 in einer Anlage mit rund 300 Wohnungen im Zuge der zentralen Kesselerneuerung Sonnen-Kollektorenfelder montiert und die Warmwasserversorgung von dezentralen Gasdurchlauferhitzern auf eine zentrale Versorgung unter Einbindung von Solarenergie umgestellt. Daduch seien die Heizkosten um rund ein Drittel, der Energieverbrauch um ein Viertel und die CO2-Emissionen um ein Fünftel gesenkt worden, erklärten Mieterbund und Solarwirtschaftsverband.
DMB-Präsident Franz-Georg Rips sagte, Investitionen in solarmodernisierte Wohnungen seien für Vermieter und Mieter gleichermaßen sinnvoll. Durch Modernisierungen und niedrigere Heizkosten blieben die Immobilien konkurrenzfähig und für Vermieter eröffneten sich Spielräume bei der Kaltmiete.
BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig sagte, das vorgestellte Projekt habe Modellcharakter für Deutschland. "Leider heizen immer noch zu wenige Wohnungsbaugesellschaften mit Hilfe der Sonne. Angesichts weiter steigender Heizkosten und immer mehr guter Beispiele dürfte sich dies jetzt ändern", sagte Körnig.
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Um steigenden Energiepreisen Einhalt zu gebieten, haben Kaminofen-Hersteller eine interessante Möglichkeit entwickelt, die Heizkosten zu senken: Wasserführende Kaminöfen, die als zusätzlicher Energielieferant dienen und über
einen Pufferspeicher an das zentrale Heizsystem angeschlossen werden.
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Die Preise für Solarstromanlagen sind in den vergangen zwei Jahren um 15 Prozent gesunken. Während ein Photovoltaik-System 2006 noch rund 5.000 Euro gekostet habe, verringerte sich der Peis für fertig installierte Solaranlagen bis ins zweite Quartal 2008 auf durchschnittlich 4.275 Euro je Kilowatt (netto).
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