Regelung

Einigung zum Gebäudeenergieausweis begrüßt

Die Einigung innerhalb der Bundesregierung auf einen Kompromiss zum Gebäudeenergieausweis wird von der Deutschen Energieagentur (dena) und dem Deutschen Mieterbund (DMB) begrüßt. Wie jetzt bekannt wurde, soll der bedarfsorientierte Pass ab dem 1. Januar 2008 zur Pflicht werden.

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Berlin (red) - dena-Geschäftsführer Stephan Kohler würdigte den Ausweis als Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt, der die dringend notwendige Markttransparenz im Gebäudebestand schaffe. Er ermögliche Mietern und Gebäudeeigentümern fundierte Informationen über den Energiebedarf ihres Gebäudes sowie praxisgerechte und konkrete Modernisierungsempfehlungen.

Die dena arbeitet nach Kohlers Worten an einem differenzierten Qualitätssicherungssystem für die Aussteller des Energieausweises, "damit sich Hausbesitzer in Zukunft für einen Gebäudeenergieausweis mit garantierter Qualität und Aussagekraft entscheiden können".

Er verweist auf die Nachfrage nach dem freiwilligen und bedarfsbasierten dena-Energieausweis und die Suche nach qualifizierten Energieberatern in der Aussteller-Datenbank der dena. Über 100.000 Suchanfragen würden monatlich verzeichnet. Inzwischen seien 18.000 qualifizierte Energieberater aus dem ganzen Bundesgebiet gelistet, die den dena-Energieausweis ausstellen dürfen.

Auch DMB-Bundesdirektor Franz-Georg Rips begrüßte ausdrücklich die Einigung. Er sei eine wichtige Orientierungshilfe für Mieter und Käufer von Immobilien. Der Deutsche Mieterbund werde allen Mietern in Deutschland empfehlen, sich nicht mit verbrauchsorientierten Energieausweisen zufrieden zu geben, sondern Bedarfsausweise zu verlangen, so Rips.

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