Vergleich zum Vormonat

Einfuhrpreise erhöhen sich im März

Gegenüber Februar 2004 erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 1,2 Prozent. Dies war der höchste Anstieg binnen Monatsfrist seit September 2000 (plus 1,9 Prozent). Gegenüber dem Vormonat verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Rohkupfer und Mineralölerzeugnissen.

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Wiesbaden (red) - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im März 2004 um 1,6 Prozent unter dem Vorjahresstand. Im Februar 2004 und im Januar 2004 hatten die Jahresveränderungsraten minus 3,2 Prozent bzw. minus 3,1 Prozent betragen. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im März 2004 um 1,1 Prozent unter dem Stand des Vorjahres.

Gegenüber Februar 2004 erhöhte sich der Einfuhrpreisindex um 1,2 Prozent. Dies war der höchste Anstieg binnen Monatsfrist seit September 2000 (plus 1,9 Prozent). Gegenüber dem Vormonat verteuerte sich unter anderem die Einfuhr von Rohkupfer, Mineralölerzeugnissen, darunter insbesondere von Dieselkraftstoff und leichtem Heizöl sowie Motorenbenzin.

Starke Preissenkungen gegenüber dem Vorjahr gab es im März 2004 u.a. bei Mineralölerzeugnissen, darunter insbesondere Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl, Erdgas und rohes Erdöl. Teurer als vor einem Jahr waren dagegen u.a. Rohkupfer und Steinkohle.