Gansebratenspitze

Ein Kraftwerk für die Weihnachtsgans

Der Festtagsbraten benötigt zusätzlichen Strombedarf in Höhe einer Kraftwerkskapazität. Bei E.ON Bayern wird diese Lastspitze traditionell "Gänsebratenspitze" genannt. Der bayrische Energieversorger ist auch an den Feiertagen rund um die Uhr im Einsatz, etwa 100 Mitarbeiter sind im Notfall vor Ort.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Alle Jahre wieder ist die Weihnachtsgans an den Weihnachtsfeiertagen nicht aus den Feststuben wegzudenken. So laufen beispielsweise in Bayern die Öfen in den Küchen auf Hochtouren. Darauf müssen sich auch die Energieversorger einstellen: Ab 8 Uhr morgens beginnt "das große Brutzeln" und gegen Mittag wird die Stromverbrauchsspitze erreicht.

Der bayrischer Energieversorger E.ON Bayern hat errechnet, dass das Weihnachtsessen der Bayern mit einer – gegenüber einem normalen Feiertag - zusätzlichen Stromleistung von etwa 400 000 Kilowatt zu Buche schlägt. Diese Leistung muss zusätzlich eingespeist werden, um das Netz stabil zu halten. Besonders ausgeprägt ist die sogenannte "Gänsebratenspitze" in Bayern. Sie entspricht der Kapazität eines mittleren Kraftwerks.

Auch an den Festtagen ist E.ON Bayern rund um die Uhr in Bereitschaft. Insgesamt sind in diesem Zeitraum etwa hundert Mitarbeiter in den bayerischen Regionen im Einsatz und im Fall der Fälle vor Ort.