G-20 Staaten

Eichel rechnet nicht mit schnell sinkenden Energiepreisen

Finanzminister Hans Eichel (SPD) ging am Freitag am Rande der Gespräche der G-20-Staaten in Berlin davon aus, dass "bei wachsender Weltwirtschaft Rohstoffe und Energie teurer werden". Daher müssten die Themen Energieeffizienz und alternative Energien eine große Rolle bei den G-20-Gesprächen spielen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) rechnet nicht mit einer schnellen Entspannung bei den Öl- und Rohstoffpreisen. Eichel sagte am Freitag am Rande der Gespräche der G-20-Staaten in Berlin, "in der längeren Frist müssen wir davon ausgehen, dass bei wachsender Weltwirtschaft Rohstoffe und Energie teurer werden".

Daher müsse das Bemühen um eine Wirtschaft fortgesetzt werden, die weniger Energie benötige. Insofern würden für die Verbraucherländer die Themen Energieeffizienz und alternative Energien eine große Rolle bei den G-20-Gesprächen spielen.

Die Erzeugerländer müssten dazu gebracht werden, die zusätzlichen Einnahmen auch für Investitionen in eine Ausweitung der Förderung zu verwenden. Zwar rechne er beim Thema Öl nicht mit "neuen Einsichten", doch erwarte er, dass sich die gewonnenen Einsichten so festsetzen, "dass es zu Hause zu Veränderungen führt".