1 Cent pro Megwawattstunde

EEX reduziert Entgelte

Die Entgelte für die physische Erfüllung von Terminmarktpositionen wurden bei der Leipziger EEX zum 1. April von bisher 4 Cent pro Megawattstunde auf 1 Cent pro Megawattstunde gesenkt. Zeitgleich werden die Beschränkungen hinsichtlich des Kontraktvolumens für OTC-Clearing-Geschäfte aufgehoben.

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Die Leipziger Strombörse European Energy Exchange AG (EEX) hat seit heute die Entgelte für die physische Erfüllung von Terminmarktpositionen von bisher 4 Cent pro Megawattstunde auf 1 Cent pro Megawattstunde gesenkt.

Nach Angaben der in Leipzig ansässigen europäischen Energiebörse haben die Marktteilnehmer damit die Möglichkeit, unter Ausschluss des Kontrahentenrisikos physische Monats-, Quartals- und Jahresbänder zu einem Transaktionsentgelt von 3 Cent pro Megawattstunde bei einer börslichen Geschäftsausführung beziehungsweise 2 Cent pro Megawattstunde bei außerbörslich zustande gekommenen Geschäften zu beziehen oder an die EEX zu verkaufen.

Zeitgleich werden die Beschränkungen hinsichtlich des Kontraktvolumens für OTC-Clearing-Geschäfte aufgehoben. Mit der Aufhebung der Mindestkontraktanzahl sollen insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen angesprochen werden.