105,5 Terawattstunden

EEX: Neues Rekordvolumen in Januar

Aktuelle Monatsbilanz der Strombörse EEX: Am Strom-Spothandel wurden im Januar 7,8 Millionen Megawattstunden Strom für zwischen 65,54 und 97,34 Euro gehandelt. Am Terminhandel waren es 105,6 Terawattstunden und am Emissionshandelsmarkt 718 000 Kohlendioxidzertifikate.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Im Januar 2006 wurde an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX) im Stromhandel insgesamt ein Volumen von 113,3 Terawattstunden umgesetzt. Davon entfielen auf den Strom-Spothandel insgesamt 7.776.681 Megawattstunden.

In diesem Segment kostete die Grundlast im Monatsmittel (Phelix Base Month) 65,54 Euro pro Megawattstunde und die Spitzenlast (Phelix Peak Month) 97,34 Euro pro Megawattstunde.

Das Volumen im Strom-Terminhandel lag im Januar bei 105,6 Terawattstunden, worin 32,6 Terawattstunden aus dem OTC-Clearing enthalten sind. Die Grundlast in diesem Segment für das Jahr 2007 in Deutschland lag bei 53,70 Euro pro Monat und die Spitzenlast bei 75,35 Euro pro Megawattstunde. Zum 31. Januar 2006 beträgt das Open Interest somit 153,8 Terawattstunden, teilte die Börse heute in Leipzig weiter mit.

Gleichzeitig wurden am Emissionshandelsmarkt der Börse 717.718 Emissionshandelsrechte gehandelt. Die Preise lagen zwischen 21,75 Euro und 26,23 Euro je Zertifikat. Beim am 4. Oktober 2005 gestarteten EEX-Terminmarkt für Emissionsrechte betrug das Handelsvolumen 110 000 Zertifikate. Am 31. Januar 2006 wurde der Preis für den Future 2006 mit 26,69 Euro festgestellt, der Kontrakt für das Jahr 2008 lag bei 24,74 Euro pro Zertifikat.

An der European Energy Exchange handeln derzeit 135 Unternehmen aus 17 verschiedenen Ländern. Das polnische Unternehmen Elnord S.A. wurde im Januar für den Handel am Spotmarkt zugelassen. EOS Trading S.A. (Schweiz), Tullet Prebon (Großbritannien) und Holding Slovenske Elektrarne d.o.o (Slowenien) wurden im Januar zum Handel am Terminmarkt zugelassen.