Zäsur

EEX knackt erstmals 300-Terawattstunden-Marke beim Open Interest

Die Leipziger Strombörse EEX hat am Montag erstmals die 300 TWh-Marke beim Open Interest überschritten. Der wesentliche Marktindikator der offenen Positionen erreichte an diesem Tag ein Volumen von 17 Milliarden Euro.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Leipzig (red) - Das Vertrauen der Marktteilnehmer in die Strombörse European Energy Exchange (EEX) und ihre Clearing-Tochter, die European Commodity Clearing AG (ECC), wächst offenbar weiter. Dies zeigt sich beispielsweise durch die Entwicklung des Open Interest, der ein wichtiger Marktindikator ist. Erstmals in der Geschichte der Börse ist der Open Interest, der die Summe der offenen Positionen darstellt, am 20. November 2006 auf über 300 Terawattstunden gestiegen, was einem Marktwert von rund 17 Milliarden Euro entspricht.

Die ECC ist eine Tochtergesellschaft der Leipziger Strombörse. Sie stellt handelsplatz- und produktübergreifende Clearing-Dienstleistungen zur Verfügung. Gegenwärtig können Geschäfte in allen EEX-Produkten über die ECC abgewickelt werden. Seit Mai 2006 bietet die EEX als erste Börse in Europa das OTC-Clearing von Kohle-Kontrakten und den Handel von Kohle-Futures an.