Statistik

EEX im Februar: 84,7 Terawattstunden gehandelt

Die aktuelle Monatsstatistik der Leipziger Strombörse European Energy Exchange (EEX): Insgesamt wurde im Februar ein Volumen von 84,7 Terawattstunden umgesetzt. Zudem wurden über 730 000 Emissionszertifikate zum Preis zwischen 25,40 und 27,22 Euro pro Stück gehandelt.

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Leipzig (red) - Davon entfielen auf den Strom-Spothandel insgesamt 6.837.069 Megawattstunden, wobei die Grundlast im Monatsmittel (Phelix Base Month) 68,53 Euro und die Spitzenlast (Phelix Peak Month) 93,64 Euro pro Megawattstunde kostete.

Das Volumen im Strom-Terminhandel lag im Februar bei 77,9 Terawattstunden, worin 38,8 Terawattstunden aus dem OTC-Clearing enthalten sind. Am Strom-Terminmarkt notierte die Grundlast für das Jahr 2007 in Deutschland am 28. Februar bei 56,27 Euro und die Spitzenlast bei 79,16 Euro pro Megawattstunde. Zum 28. Februar betrug das Open Interest 170,6 Terawattstunden.

Am EEX Spotmarkt für Kohlendioxid-Emissionsrechte (EUA) wurden im Februar 734.757 Stück (EUA) gehandelt. Die Settlement-Preise für Emissionsrechte schwankten im Laufe dieses Zeitraums zwischen 25,40 Euro und 27,22 Euro pro Zertifikat. Das Handelsvolumen des am 4. Oktober 2005 gestarteten EEX Terminmarkts für Emissionsrechte betrug 250.000 Zertifikate. Der Preis für den Future 2006 lag bei 26,40 Euro, der Kontrakt für das Jahr 2008 bei 23,50 Euro pro Zertifikat.

An der European Energy Exchange handeln derzeit 135 Unternehmen aus 17 verschiedenen Ländern. Das tschechische Unternehmen Lumius spol. s.r.o. wurde im Februar für den Handel am Spotmarkt zugelassen. Die BP Energie Marketing GmbH gab ihre Zulassung für den Handel an der EEX zurück.