Freiwillig

EDNA-Mitglieder verpflichten sich zu technischer Zusammenarbeit

Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung wollen die EDNA-Mitglieder sicherstellen, dass der elektronische Datenaustausch im Energiemarkt störungsfrei funktioniert. Damit ist es künftig nicht mehr ein Problem des Anwenders, wenn es zu Störungen kommt, die beteiligten Softwareanbieter kümmern sich gemeinsam darum.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Esslingen (red) - Mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung wollen die zertifizierten EDNA-Unternehmen für eine reibungslose elektronische Kommunikation zwischen den Marktpartnern in der Energiewirtschaft sorgen. Die Vereinbarung bezieht sich zunächst auf alle MSCONS-basierten Geschäftsprozesse und wurde von den EDNA-Mitgliedern meter2cash, SIV.AG, SOPTIM, die das entsprechende EDNA-Qualitätssiegel erhalten haben, sowie von der KEMA Consulting, der Betreiberin der EDNA-Testmaschine, unterzeichnet.

Kernpunkt der Vereinbarung ist, dass die Unternehmen im Falle von Störungen oder Fehlern beim elektronischen Datenaustausch eng zusammenarbeiten und so für eine schnelle Problemlösung sorgen. "Es wird künftig nicht mehr das Problem des Anwenders sein, wenn der Datenaustausch nicht funktioniert. Er muss uns die Störung nur melden, und wir tauschen uns dann direkt mit den anderen Systemlieferanten aus, um die Störungsursache zu lokalisieren und im Rahmen der Wartung zu beheben", beschreibt Stefan Rose von der meter2cash AG.

Die Grundsätze sind einfach: Jedes Unternehmen benennt einen technischen Ansprechpartner, der als zentrale Anlaufstelle für alle entsprechenden Anfragen dient. Meldet ein Kunde beim e-Business eine Kommunikationsstörung, muss dieser Mitarbeiter mit den anderen Unternehmen Kontakt aufnehmen, um die Störungsursache im direkten Austausch mit den technischen Ansprechpartnern der anderen IT-Systemhersteller zu lokalisieren und zu beheben.