Rechtsperson

EDNA-Initiative formiert sich als Verein

Bislang war die EDNA-Initiative ein freiwilliges Bündnis von Unternehmen, das vom gemeinsamen Ziel zusammengehalten wurde, die Prozesse im Energiemarkt zu automatisieren. Nun hat die EDNA die Gründung eines gleichnamigen Vereins in die Wege geleitet: Denn als "Rechtsperson" könnten die Ziele besser erreicht werden.

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Esslingen/Frankfurt (red) - Die EDNA-Initiative wird sich künftig als eingetragener Verein für den Ausbau von automatisierter Abwicklung der Marktprozesse in der Energiewirtschaft einsetzen. Das beschloss die Mitgliederversammlung der EDNA-Initiative bei ihrem Treffen in Frankfurt.

"Im Grunde ist es erstaunlich, dass es die EDNA-Initiative geschafft hat, als ein freiwilliges Netzwerk von Softwareherstellern, Unternehmensberatern, Energiedienstleistern und Anwendern auf diesem Markt so viele Dinge zu bewegen. Als Rechtsperson können wir unsere Ziele nun noch besser vertreten", erläutert Franz Hein, bislang EDNA-Koordinator und designierter Geschäftsführer des neuen Vereins, die Entwicklung. Als neuer Vorstandsvorsitzender der EDNA-Initiative e.V. (in Gründung) wurde Dirk Heinze, Geschäftsführer der AKTIF Technology GmbH, gewählt. Er hatte im Dezember 2000 die EDNA-Initiative durch eine Einladung an Gleichgesinnte initiiert.

"Bei der Gründung der EDNA-Initiative im Dezember 2000 waren wir der festen Meinung, uns nach einigen Jahren selbst überflüssig machen zu können, indem wir die Kommunikationsprozesse im Energiemarkt schnell in Software-Lösungen implementieren und zum Funktionieren bringen", erinnerte sich Dr. Franz Hein an die Anfänge. Diese Hoffnung erwies sich schnell als zu optimistisch. "Mit dem EDNA-Qualitätssiegel, der aktiven Mitarbeit bei der Entwicklung der Standards und besonders mit deren Umsetzung in kaufbare wie auch echt einsetzbare Produkte für den elektronischen Datenaustausch im liberalisierten Markt haben wir es aber geschafft, das Fundament für eine reibungslose marktweite Kommunikation zu legen", ergänzte der neue EDNA-Vorsitzende Dirk Heinze.

Im Mittelpunkt steht nun die Weiterentwicklung der EDNA-Testmaschine als Zertifizierungsinstrument und Referenzanlage für die gesamte Marktkommunikation sowie als Garant für die korrekte Abbildung der Kommunikationsprozesse zwischen den Marktpartnern.