Blick über den Zaun

EDF und GDF werden Aktiengesellschaften

Die französische Regierung will die beiden staatlichen Energiekonzerne Electricité de France (EDF) und Gaz de France (GDF) privatisieren. Erster dahingehender Schritt ist die Umwandlung beider Unternehmen in Aktiengesellschaften - und dies soll schon dieses Jahr umgesetzt werden, wie Premierminister Jean-Pierre Raffarin ankündigte.

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Noch in diesem Jahr sollen die beiden französischen Energiekonzerne Electricité de France (EDF) und Gaz de France (GDF) von staatlichen Unternehmen in Aktiengesellschaften umgewandelt werden. Das kündigte der französische Premierminister Jean-Pierre Raffarin Anfang dieser Woche in Paris an.

Die Umwandlung in Aktiengesellschaften ist in beiden Fallen eine Voraussetzung für die beabsichtigte Privatisierung beider Konzerne, die von den Gewerkschaften übrigens vehement abgelehnt wird. Raffarin sagte, dass die EDF "Weltmeister" bei der Atom- und künftigen Energietechnik werden solle. Die EDF, die Miteigner des deutschen EnBW-Konzerns ist, ist mit rund 43 Millionen Kunden in 22 Ländern die weltweite Nummer zwei hinter E.ON.

Wie Finanzminister Francis Mer zuvor erklärt hatte, soll die Änderung der Statuten bereits zum 1. Januar 2005 in Kraft treten.