EAM und TEAG stoppen Fusionsverhandlungen

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Die Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM) aus Kassel und die Thüringer Energie AG (TEAG) aus Erfurt werden ihre Fusionsüberlegungen nicht fortsetzen. Obwohl die bisherigen Gespräche nach Angaben der EAM mit großem Engagement und konstruktivem Sachverstand geführt wurden, konnte sich die Unternehmen nicht einigen.


Aus einer Mitteilung der EAM geht hervor, dass bei den Fusionsüberlegungen insbesondere die zeitnahe Einbeziehung des Gasgeschäfts durch die Gasversorgung Thüringen GmbH GVT und die EAM-Tochter egm Erdgas Mitteldeutschland GmbH eine entscheidende Rolle spielte. Gerade in diesem Bereich hätten jedoch nicht die gewünschten Weichenstellungen auf Seiten der rechtlich selbstständigen GVT getroffen werden können. Der Gesellschaftsanteil der Thüringer Gemeinden an der GVT liegt bei 51 Prozent. Die in den vergangenen Monaten ermittelten Synergiepotenziale im Strombereich allein hätten eine Fusion nicht gerechtfertigt.


Die EAM bedauere, dass diese Entscheidung notwendig geworden sei, da nicht nur eine große Chance für beide Unternehmen, sondern auch für die Entwicklung der regionalen Wirtschaft in Hessen und Thüringen ungenutzt bleibe.