Geschäftsbericht 2001

EAM: Umsatzerlöse und Stromabsatz gestiegen

Mit einem Stromabsatz von 9.879,1 Millionen Kilowattstunden konnte die EAM ihren Stromabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent steigern. Auch der Umsatzerlös stieg um 6,7 Prozent auf 653 Millionen Euro, so dass auf das Grundkapital in Höhe von 61,4 Millionen Euro eine Dividende von 32 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

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Die Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM) konnte im Jahr 2001 ihre Umsatzerlöse deutlich steigern. Der Stromabsatz erhöhte sich leicht. Insgesamt wurde ein gutes Geschäftsergebnis erzielt.

Der Stromabsatz im Jahr 2001 betrug 9.879,1 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht einer Steigerung von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der sich im Jahresverlauf 2001 abschwächenden Konjunktur im industriellen Bereich sank der Absatz an diese Kundengruppe um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 4.128,7 Millionen Kilowattstunden. An Privatkunden wurden 3.243,2 Millionen kWh Strom verkauft. Dies entspricht einer Steigerung von 3,8 Prozent gegenüber 2000. Die Anzahl der Stromkunden blieb konstant.

32 Prozent Dividende

Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber 2000 um 6,7 Prozent auf knapp 653 Millionen Euro. Grund hierfür waren der Absatzanstieg und Preisanhebungen. Der Bilanzgewinn der EAM beträgt 19,6 Millionen Euro. Es konnte ein Jahresüberschuss von 30,1 Millionen Euro erzielt werden. Auf das Grundkapital in Höhe von 61,4 Millionen Euro wird eine Dividende von 32 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet.

Ausblick

In den ersten drei Monaten des Jahres 2002 verringerte sich der Stromabsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Grund dafür ist zum einen die bundesweite Konjunkturabschwächung und zum anderen die bessere Witterung in den ersten drei Monaten des Jahres 2002 im Vergleich zum ersten Quartal 2001. Für das gesamte Geschäftsjahr 2002 erwartet die EAM dennoch wieder einen leichten Anstieg des Stromabsatzes.