Bilanz

EAM legt "zufriedenstellendes Jahresergebnis" vor

Die EAM hat im Jahr 2001 den Stromabsatz um 0,8 Prozent auf 9900 Gigawattstunden gesteigert. Die Umsatzerlöse des Versorgers liegen bei 654 Millionen Euro.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Energie-Aktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM) kann auf ein erfolgreiches Jahr 2001 zurückblicken. Erneut konnte ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielt werden. "Der Stromabsatz bei der EAM wird im ablaufenden Jahr um voraussichtlich 0,8 Prozent auf 9900 Gigawattstunden steigen", berichtete der Vorsitzende des Vorstandes der EAM, Udo Cahn von Seelen.

Auch der Stromabsatz an die weiterverteilenden Versorgungsunternehmen sei um 0,7 Prozent gestiegen. Jedoch habe sich der Stromverbrauch der Industriekunden hauptsächlich in der zweiten Jahreshälfte rückläufig entwickelt. Nach Angaben der EAM liegen die Umsatzerlöse im Jahr 2001 voraussichtlich bei 654 Millionen Euro – ein Plus von 42 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich etwa 30 Millionen Euro betragen. Das Unternehmen werde wegen der Körperschaftssteuerentlastung in der Lage sein, eine Dividende in Höhe von 32 Prozent (im Vorjahr 26 Prozent) zu zahlen, so der Vorstandsvorsitzende weiter.

Gesetzliche Mehrbelastungen wie die vierte Stufe der Ökosteuer, die Umlage aus dem Kraft-Wärmekopplungs-Gesetz (KWKG) und dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) seien ebenso wie ansteigende Strombezugspreise der Grund für eine Anhebung der EAM-Strompreise ab Januar 2002. Eine dreiköpfige Familie zahlt durchschnittlich sechs Mark mehr pro Monat.

Auch für das Jahr 2002 geht die EAM von einer leichten Steigerung des Stromabsatzes aus. Im Gesamtkonzern sei ein solides wirtschaftliches Ergebnis geplant, so Cahn von Seelen abschließend.