Eröffnung

"E-world 2007" in Essen hat begonnen

In Essen hat am Dienstag die Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft "E-world energy & water" begonnen. Bis einschließlich Donnerstag präsentieren nach Veranstalterangaben über 400 Aussteller aus 18 Ländern ihr Leistungsspektrum. Es werden mehr als 12.000 Besucher erwartet.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw/sm) - Neben Unternehmen wie RWE, E.ON oder Gaz de France sind nach Veranstalterangaben zahlreiche Stadtwerke vertreten. Die Schirmherrschaft über die Messe hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) übernommen. Partnerland der "E-world 2007" sind die Niederlande.

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) sagte bei der Messeeröffnung, die deutsche Industrie sei weltweit Marktführer bei erneuerbaren Energien. Davon profitiere auch NRW "als Energieland Nr. 1". Die aktuelle Studie des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien weise für NRW im Jahr 2005 rund 16.500 Arbeitsplätze in 3000 Unternehmen der regenerati­ven Energiewirtschaft aus. Dort sei ein Umsatz von 4,2 Milliarden Euro erzielt worden, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Die wirtschaftlichen Aussichten für die regenerative Energiewirtschaft in NRW seien vor allem aufgrund eines stark wachsenden Weltmarktes gut, betonte Thoben.

Parallel zu der Messe gibt es nach Veranstalterangaben einen dreitägigen Kongress, bei dem über 200 Referenten in 30 Konferenzen und Workshops ihr Wissen darlegen. Die Fachkonferenz Kraftwerkstechnik behandele die Stromversorgung in Europa unter den Gesichtspunkten Energiemix, CO2 und Emissionshandel. Beim ersten Deutschen Wasser- und Energietag gehe es um aktuelle politische Entwicklungen im Wassermarkt und ihre Auswirkungen auf die Marktorganisation. Der 11. Fachkongress der EnergieAgentur.NRW widme sich in drei Foren den Themen Solarthermische Kraftwerke, Biogene Kraftstoffe und energieeffizientes und solares Bauen.