400 Millionen Euro Investitionen

E.ON will Offshore-Windpark vor dänischer Küste bauen

E.ON hat den Zuschlag zum Bau eines Offshore-Windparks vor der dänischen Küste erhalten. Der Windpark Rödsand II werde bei seiner Fertigstellung im Jahr 2010 mit einer Kapazität von mehr als 200 Megawatt der größte Offshore-Windpark von E.ON sein, teilte das Unternehmen mit.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Die Investitionen werden laut Unternehmensangaben rund 400 Millionen Euro betragen. E.ON ist bereits heute einer der Betreiber des Offshore-Parks Rödsand I, der mit einer Kapazität von 160 MW drei Kilometer östlich des neuen Windparks liegt. Das Projekt Rödsand II wird von der zu Beginn des Jahres gegründeten E.ON-Tochter Climate & Renewables entwickelt. Laut dem Vorstandsvorsitzenden Wulf Bernotat wolle E.ON bis 2010 rund sechs Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren.

E.ON und das dänische Unternehmen Dong hatten ursprünglich bereits vor zwei Jahren gemeinsam den Zuschlag zum Bau des Projekts erhalten. Aufgrund steigender Kosten für zahlreiche Anlagenkomponenten hat sich der Düsseldorfer Konzern im Dezember 2007 jedoch aus dem Projekt zurückgezogen. Die dänische Energiebehörde habe daraufhin im Februar dieses Jahres ein neues Ausschreibungsverfahren angesetzt, bei dem E.ON nun erneut erfolgreich war und das Projekt nun mit geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen umsetzen.