Neuer Strategieplan

E.ON will offenbar in russischen Strommarkt einsteigen

Nach der gescheiterten Endesa-Übernahme will E.ON offenbar in den russischen Strommarkt einsteigen. Dies gab Vorstandschef Bernotat auf der Hauptversammlung letzte Woche bekannt. Außerdem wolle sich der Energiekonzern am Ausbau von Atomenergie in Europa beteiligen.

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Essen (red) - Wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, hält Vorstandschef Wulf Bernotat den Einstieg in die russische Stromwirtschaft für "interessant", schließlich handele es sich dabei um den viertgrößten Strommarkt der Welt. Bis Ende Mai soll ein neuer Strategieplan vorgelegt werden. Neben Russland sei auch die Türkei ein interessanter Markt.

Darüber hinaus wolle sich der Essener Energiekonzern am Ausbau der Kernenergie in Europa beteiligten, dazu würden verschiedene Projekte in England, Finnland, Rumänien und Bulgarien geprüft. In Deutschland jedoch halte man sich an die Vereinbarungen zum Atomausstieg, berichtet die FTD weiter, zugleich kritisierte der E.ON-Chef aber, dass der Atomausstieg nicht mit der europäischen Klimapolitik vereinbar sei.

Darüber hinaus gab Aufsichtsratschef Ulrich Hartman bekannt, dass der Vertrag Bernotats verlängert werden soll, so die FTD weiter.

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